Blog

KI-Assistenten erstellen ohne Prompt-Kenntnisse

Assistant Creator übernimmt Prompt, Modell und Tools

Kennst du das? Jemand aus dem Sales-Team soll Neukunden recherchieren, ansprechen und dokumentieren - und tippt dafür bei jeder Anfrage denselben langen Kontext neu in den Chat: Zielgruppe, Ton, Report-Format. Das Ergebnis passt trotzdem selten auf Anhieb, also wird nachgebessert, umformuliert, ergänzt. Nach der dritten Enttäuschung landet die KI wieder auf der „probier ich später nochmal"-Liste.

Früher hätte man für einen wirklich passenden Assistenten einen Prompt-Experten gebraucht - jemanden, der weiß, wie man ein System-Prompt formuliert, welches Sprachmodell für die Aufgabe taugt und welche Werkzeuge wirklich sinnvoll sind. Kein Wunder, dass sich kaum jemand im Team traut, einen eigenen Assistenten zu bauen. Genau hier setzt Assistant Creator an.


Wie baut eine KI einen anderen KI-Assistenten?

Assistant Creator ist selbst eine KI-Assistentin - mit einer besonderen Aufgabe: Sie ist eine KI-Assistentin, die dich Schritt für Schritt durch die Erstellung des neuen Assistenten führt - ganz ohne technische Vorkenntnisse. Du beschreibst in normaler Sprache, was der Assistent können soll - und Assistant Creator übernimmt den Rest: Sie schlägt einen Namen vor, schreibt das System-Prompt, wählt das passende KI-Modell und konfiguriert die Werkzeuge.

Der Workflow läuft strukturiert in sieben Schritten ab:

Schritt Was passiert
1. Aufgabe beschreiben Erkläre Assistant Creator, was dein neuer Assistent tun soll und für wen er gedacht ist. Je mehr Details du gibst, desto besser wird das Ergebnis
2. Name & Grunddaten Assistant Creator schlägt einen Namen vor und prüft automatisch, ob der Name in deiner Organisation bereits vergeben ist
3. System-Prompt Das System-Prompt legt Rolle, Verhalten und Stil des Assistenten fest. Der Assistant Creator schreibt es gemeinsam mit dir - du kannst Änderungen vorschlagen oder es direkt freigeben
4. KI-Modell Assistant Creator ruft alle verfügbaren KI-Modelle ab und empfiehlt das passende für deine Aufgabe - sie berücksichtigt dabei Leistung, Geschwindigkeit und Kosten
5. Werkzeuge Nur die Werkzeuge, die dein Assistent wirklich braucht, werden aktiviert - zu viele Werkzeuge können die Antwortqualität verschlechtern und den Token-Verbrauch erhöhen
6. Beispiel-Prompts Du bekommst 3-5 fertige Beispiel-Prompts vorgeschlagen, die typische Aufgaben deines neuen Assistenten zeigen
7. Erstellen Assistant Creator fasst alle Einstellungen zusammen und legt den Assistenten nach deiner Bestätigung automatisch an

Neu erstellte Assistenten sind übrigens zunächst privat - nur du kannst sie sehen und nutzen. Erst wenn du zufrieden bist, machst du sie für dein ganzes Team sichtbar.


Vier Praxisfälle: So sehen selbstgebaute Assistenten aus

Wofür lohnt sich ein eigener Assistent? Überall dort, wo Standard-Werkzeuge zu allgemein bleiben und eine Aufgabe immer wieder in ähnlicher Form anfällt. Eine gute Strategie ist es, im Dialog mit Assistant Creator eine erste Version deines neuen Assistenten zu erstellen.

Der Stil-Zwilling für Anmoderationen Ein Assistent, der exakt in deinem Schreibstil und im Format deines Senders textet, statt generische Texte zu liefern, die erst noch redigiert werden müssen. „Ich brauche einen Assistenten, der mir bei der Recherche und dem Schreiben meiner Anmoderationen hilft. Dabei soll er sich genau an unser Senderformat halten."

Das Focus-Group-Panel Statt echte Testhörer zu organisieren, bewerten mehrere KI-Personas deinen Content aus unterschiedlichen Perspektiven - schnelles Feedback, bevor ein Beitrag live geht. „Wir benötigen das Panel einer Focus-Group. Mehrere verschiedene Personas sollen unseren Content bewerten."

Der Neukunden-Assistent für Sales Recherche, Erstkontakt-Formulierung und Reporting aus einer Hand - zugeschnitten auf den Vertriebsprozess deines Hauses. „Der Assistent soll mich im Neukunden-Geschäft unterstützen: Recherche, Kontakt-Aufnahme, Reporting."

Der persönliche Schreibassistent Ein Assistent, der jederzeit in genau deinem Ton textet - egal ob Newsletter, Social-Media-Post oder interne Mitteilung. „Baue einen Assistenten, der genau in meinem Schreibstil textet."

Diese vier sind bewusst niedrigschwellig - der eigentliche Reiz zeigt sich, wenn Teams anfangen, für ihre eigenen Nischenaufgaben Assistenten zu bauen: einen für die Regionalredaktion, einen für Podcast-Produktion, einen zur Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen.


Ein Tipp aus der Praxis: Der erste Wurf muss nicht perfekt sein

Während du den Assistenten im Gebrauch hast, wirst du merken, was er noch nicht richtig kann. Ergänze dann jedesmal das System-Prompt und du wirst sehen, wie der Assistent immer besser wird. Auch dabei hilft dir Assistant Creator wieder: Teile ihr mit, welchen Assistenten du bearbeiten möchtest und was geändert werden soll - sie ruft die aktuellen Einstellungen ab und aktualisiert nur die gewünschten Felder.

Ein Assistent ist also nie „fertig" - er wächst mit der Nutzung. Genau hier zeigt sich der eigentliche Effekt: Ein Assistent, der immer besser zur Aufgabe passt, muss immer seltener nachbearbeitet werden - und wird dadurch häufiger genutzt.


Für wen lohnt sich ein selbstgebauter Assistent besonders?

  • Digital- und IT-Verantwortliche, die KI unternehmensweit ausrollen wollen, ohne für jede Abteilung selbst Prompts zu schreiben
  • Sales-Teams, die Recherche, Ansprache und Reporting in einem wiederkehrenden Format brauchen
  • Regionalredaktionen, die auf ihr Sendegebiet und ihren Sprachstil zugeschnittene Unterstützung wollen
  • Podcast- und Audio-Teams mit eigenen Formatvorgaben für Schnitt, Länge und Ton
  • Führungskräfte und HR-Teams, die sich auf Mitarbeitergespräche oder interne Kommunikation vorbereiten
  • Social-Media-Teams, die Redaktionspläne, Postings oder Memes im eigenen Kanal-Ton brauchen

Der gemeinsame Nenner: Überall dort, wo eine Standardlösung zu allgemein bleibt, sorgt ein maßgeschneiderter Assistent dafür, dass KI wirklich im Alltag ankommt - nicht als Experiment, sondern als tägliches Werkzeug.


Neugierig, wie schnell dein erster eigener Assistent steht? Probier Assistant Creator einfach selbst aus und baue in wenigen Minuten einen KI-Helfer, der zu deiner Aufgabe passt - auf der Radio Creator AI-Tools Seite.

Zurück zur Newsübersicht